Regatta Bericht 2015 – Alpen-Cup

Spiez (13./14. Juni)

Am 13.Juni versammelten sich 8 Tempest in Spiez an der schönsten Bucht von...

Unter der Wettfahrtleitung von Peter Muntwyler liefen wir bei schönstem Sonnenschein und mit Thermik um 13 Uhr aus. Die Windbedingungen waren mit 3-4 bf für den Thunersee zufriedenstellend und wir konnten im Trapez segeln. Durch den Einfluss der Bise waren die gegen Oberhofen Winddreher aus Osten zu erwarten, weshalb die Lufseite bevorzugt wurde. Lauf eins ging dann prompt an Cornelia und Ruedi, unsere Lokalmatadoren. Beim zweiten Lauf gewann dann aber Rolf mit Manuel, nachdem Cornelia nach dem Start wegen Behinderung von Mario kringeln musste. Der abgekürzte Lauf Drei war dann wieder eine klare Sache für die Christens. Am Sonntag war das Wetter bedeckt und regnerisch, es konnte wegen fehlenden Winden kein weiterer Lauf gesegelt werden. Trotzdem war Spiez wegen dem Samstag schon eine Reise wert.

Christoph Lauber
SUI-1119

Ergebnisliste

01 SUI 1122 Christen Cornelia Christen Ruedi TYC 06
02 SUI 1136 Suter Mario Hochueli Andreas SCH 07
03 SUI 1138 Hunkeler Rolf Hunkeler Manuel YTL 08
04 SUI 1080 Meyer René Hartmann Walter SCS 09
05 SUI 1119 Stierli Urs Lauber Christoph RVB 16
06 SUI 1013 Dünner Beat Ramo Mario YCI 17
07 SUI 1090 Ribback Michael Verdan Patrice SKE 22
08 SUI 1185 Kaltenmark Pamela Schwab Daniel TYC 26
09 SUI 1064 Christen Brigitte Christen Reto YCSe 33
09 SUI 1119 Dolder André Zihlmann Pia YCSe 33

Regatta Bericht 2015 – Frühjahrstraining

Buochs (16./17. Mai)

Tolles Training bei gutem Leichtwind in Sichtweite von Brunnen

Von 7 gemeldeten Tempest waren 6 plus Marc Loosli als unser Trainer und Reto Christen als Fotograph am Sa Mittag parat. Gute Genesungswünsche an Brigitte.

Die moderne und grosszügige Infrastruktur des erweiterten Hafens der Genossenkorporation Buochs mit zahlreichen Gästeplätzen und das benachbarte, gerade erst eröffnete Wassersportzentrum Nidwalden, getragen vom Kanuclub Nidwalden und dem Segelklub Ennetbürgen (SKE) hat allen sehr gut gefallen. Zur Erinnerung, auch die Swiss Tempest Class ist einer der Sponsoren von vor 2 Jahren. Auf der Terrasse des WSZ im 1. Stock hatten wir pünktlich unser Skipper Meeting mit schöner Aussicht auf den mittleren Teil des Vierwaldstättersees in Ost-West Ausrichtung, ganz hinten Brunnen, nach Norden leider durch Rigi und Bürgenstock gut abgeschirmt von jeder Bise, aber auf der Seite von Klewenalp, Nieder- und Oberbauen tief runter verschneite Hänge und gegenüber der Sonnenhang des Bürgenstock als unsere potentielle Thermik Windmaschine.

Zunächst sah es nicht nach hinreichendem Wind aus, aber der Eingebung der Mehrheit folgend sind wir bei leichtem Wind einfach ausgelaufen um unser Bootshandling zu überprüfen, Verbesserungshinweise zu erfahren und diese versuchen umzusetzen. Und siehe da, der Wind verbesserte sich stetig, erforderte zwar noch nicht unbedingt Trapezarbeit aber um so präziser getrimmte Segel und gut ausgeführte Rollwenden und Spi Manöver. Vom Trainerboot aus wurden wir z.T. recht „geplagt” mit vielen Manövern auf kurzen Wegstrecken, als wären wir Optis ? Vom Land muss es toll ausgesehen haben, denn am Abend bekam ich mehrere Rückmeldungen von Freunden des SKE, die den “Tanz der Tempest” verfolgt haben.

Das Abendessen konnten wir bei frühsommerlichen Temperaturen vor dem grossen Festzelt und zeitlich vor der grossen Schar hungriger Kanuten einnehmen, die ihr Titlis River Race auf der Engelberger Aa von Dallenwil nach Buochs absolvierten. Nach deren Eintreffen war jeder Gedanke an Nachschlag des feinen Riz Casimir gegenstandslos, so dass die vergleichsweise kleine Schar von Tempestlern noch auf Dolce & Gelato Tour ging.

Den So morgen nutzten wir, um die Fotos vom Trainerboot und die GoPro Aufnahmen aus Heckposition bei Cornelia & Ruedi auszuwerten. Nach dem erneuten Auslaufen bei leichtem Wind blieb dieser mehrheitlich löchrig und unzureichend, so dass wir schon etwas früher als geplant zurückkehrten und auswasserten. Durch die intensiven Übungen bei gutem Leichtwind am Sa und die detaillierte Auswertung der Aufnahmen am So und Chance das nochmal zu üben, machten alle Teams einen zufriedenen Eindruck und so sind wir es auch vom SKE, die wir uns gefreut haben die Schweizer Tempest Klasse in unserem neuen Umfeld zu Gast gehabt zu haben. Erfreulich auch, dass auf der Klub Tempest des SKE ein neues Team mit Simone & Elmar Konrad am Training teilgenommen hat und sich vorstellen kann auch an Regatten teilzunehmen.

Michael Ribback
SUI 1090

Regatta Bericht 2015 – Frühlingsregatta

Nottwil (09./10. Mai)

Midlife-Crisis?! - Noch lange nicht… die Tempest ist vieles, aber nicht gewöhnlich….

Dudelsackklänge wurden über den Sempachersee getragen, als die Zuschauer am Samstag an Land mit Feldstechern bewaffnet und wachsamen Argus-Augen das Regattafeld beobachteten und die Manöver schonungslos kommentierten. Denn was da auf dem See geboten wurde, hatte Klasse. Wer denkt, dass nach neunundvierzig Regattasaisons eine gewisse Trägheit und Beschaulichkeit in der Tempestklasse Einzug halten würde, hat weit gefehlt – die zehn Teams schenkten sich nichts. Die Schwergewicht-Crews nutzten die Böen, welche bis zu 6 Windstärken erreichten, schamlos zu ihren Gunsten aus, wurden aber von den leichteren Crews dank Feingefühl und Taktik wieder in die Schranken verwiesen. Was zu spannenden Manövern an den Tonnen führte. Nur die SUI 1136 mit Mario Suter und Andreas Hochueli vermochte über alle vier Läufe zu dominieren.


Die vier Wettfahrten am Samstag, bei angenehmem Westwind und trockenem Wetter, konnten darüber hinwegtrösten, dass am Sonntag bei absoluter Flaute, stahlblauem Himmel und sommerlichen Temperaturen kein Lauf mehr gesegelt werden konnte. Die Zeit an Land verstrich aber nicht ungenutzt: Die letzten Blessuren des Winterlagers wurden ausgemerzt, alte Freundschaften gepflegt und gemeinsame Tempest-Erlebnisse wurden Revue passiert. Natürlich wurden auch die während der Winterpause erlebten Räuberpistolen zum Besten gegeben. Daher hielt sich die Enttäuschung in Grenzen, als die Regattaleitung um zwei Uhr schliesslich entschied, den Wettkampf mangels Wind zu beenden.

Bei der Rangverkündigung durfte die SUI 1136 mit Mario Suter und Andreas Hochueli schliesslich den wohlverdienten Siegerpreis entgegennehmen. Auf dem zweiten Platz folgte die Heimcrew SUI 1160 (Reto Kunz / Bart van Weezenbeek) und den dritten Podestplatz hatte sich die SUI 1138 (Rolf und Manuel Hunkeler) erkämpft.

Der Start in die 50. Regattasaison ist geglückt und hat bei den Tempestlern die Lust auf „Mehr” und das kommende Jubiläumsjahr angeheizt.

An dieser Stelle ein herzlicher Dank an das ganze Organisationsteam sowie die Fotografin des Yachtclubs Sempachersee (YCSe) für die Durchführung des Wettkampfes und die tollen Fotos!

Wir freuen uns darauf, im nächsten Jahr wieder zu kommen und im zarten Alter von 51 unsere Schweizermeisterschaft im YCSe austragen zu dürfen…

Brigitte Christen
SUI-1064

Ergebnisliste

01 SUI 1136 Suter Mario Hochueli Andreas SCH 03
02 SUI 1160 Kunz Reto Van Weezenbeek Bart YCSe 06
03 SUI 1138 Hunkeler Rolf Hunkeler Manuel YTL 08
04 SUI 1120 Dolder André Zihlmann Pia YCSe 10
05 SUI 1080 Meyer René Hartmann Walter SCS 11
06 SUI 1157 Kässberger Michael Kässberger Florian YCSe 19
07 SUI 1101 Senn Beat Jaussi Ueli YCSp 20
08 SUI 1158 Brändli Verena Wernli Kurt RVB 21
09 SUI 1064 Christen Brigitte Christen Reto SKE 28
10 SUI 1119 Lauber Christoph Lagrebi Moch / Lauber Dominique RVB 33

Detaillierte Rangliste Nottwil 2015

Regatta Bericht 2014 – Gütsch-Kirchhof Regatta

Beinwil am See (4.-5. Oktober)

Zum Saisonabschluss der Schweizer Tempestvereinigung versammelten sich noch einmal 14 Tempestcrews am Hallwilersee.

Aus meteorologischer Sicht war es ein schönes Herbstwochenende mit Nebel bis am Mittag und dann strahlendem Sonnenschein bis in den Abend hinein.

Aus sportlicher Sicht ist das Wochenende deshalb leider schnell erzählt:
Am Samstag baute sich am Nachmittag ein segelbarer Südwind auf, der uns zu einem schönen Lauf verhalf. Den Lauf gewannen Cornelia und Ruedi Christen in weltmeisterlicher Form vor Mario Suter und Andreas Hochuli. Auf den dritten Platz konnten Samir Saydjari und Céline Elmiger segeln.

Am Sonntag gab es mangels Wind keinen Lauf mehr.

Aus gesellschaftlicher Sicht hatten wir ein kulinarisch genussvolles und unterhaltsames Wochenende.

Zur Einstimmung gab es am Samstagabend zum Apéro feinen Weisswein der Familie Suter. Dann ging es weiter mit einem gemütlichen Racletteessen gefolgt von verschiedenen Kuchen zum Dessert.

Und einer dieser Kuchen war die Weltmeistertorte, die unsere amtierenden Weltmeister Cornelia und Ruedi Christen von der STA geschenkt bekamen. Eine Torte, die mit ihrer maritimen Dekoration, unseren Weltmeister wirklich gerecht wurde. Und das tolle war – wir durften alle davon essen!

Um dieses feine Essen besser verdauen zu können, spendierte uns dann noch Kurt Wernli von seinem eigenen Grappa. Ein sehr guter Tropfen!

An dieser Stelle nochmal danke für die Sponsoren und Organisatoren des Abends!

Wir sind leider wenig gesegelt, aber es war trotzdem ein schönes Wochenende zum Saisonabschluss! Wir freuen uns auf die Saison 2015!

Pamela Kaltenmark
SUI 1185

Ergebnisliste

01 SUI 1122 Christen Cornelia Christen Ruedi TYC 01
02 SUI 1136 Suter Mario Hochuli Andreas SCE 02
03 SUI 1157 Saydjari Samir Elmiger Celine CVG 03
04 SUI 1160 Kunz Reto Van Weezenbeek Bart YCSe 04
05 SUI 1138 Hunkeler Rolf Hunkeler Manuel YTL 05
06 SUI 1064 Christen Brigitte Christen Reto YCSe 06
07 SUI 1120 Dolder André Kässberger Michael YCSe 07
08 SUI 1185 Kaltenmark Pamela Schwab Daniel TYC 08
09 SUI 1026 Hächler Bütz Wernli Kurt SCH 09
10 SUI 1145 Gaiser Florian Neidhardt Astrid SCE 10
11 SUI 1092 Suter Ernst Suter Therese SCH 11
12 SUI 1159 Brändli Verena Meier Yvonne RVB 12
13 SUI 1119 Lauber Christoph Franze Steffen RVB 13
14 SUI 1013 Ramo Mario Hassler Marcus SCH 14

Regatta Bericht 2014 – Weltmeisterschaft

Domaso (30 August.-5. September)

Quelle: Newsticker - GITA / Sailing News

5. Renntag – Abends

Gegen 13:00 Uhr kommt Wind auf und es kann bei 2,5 Bft. aus Süd die vierte Wettfahrt gestartet werden. Die Strategiewahl ist nicht einfach, am Ende gewinnt den vierten Lauf das junge Schweizer Team Pamela Kaltenmark und Daniel Schwab, welche dieses Jahr zum ersten mal zusammen segeln. Eine beachtliche Leistung an einer WM – Herzliche Gratulation. Auf Platz zwei und drei folgen Baehr/Greif (GER) und Rauch/Rauch (AUT).  Die 5. Wettfahrt wird abgeschossen, nachdem der Wind um 180° dreht und schließlich wieder Flaute herrscht.

Die neuen Weltmeister sind Cornelia und Ruedi Christen (SUI). Vizeweltmeister werden Andreas Plettner und Christian Rusitschka (GER). Bronze geht an Klaus Wende und Max Reichert (GER). Herzlichen Glückwunsch!

Am Abend fand die Siegerehrung mit anschliessedem Dinner und einer schönen Abschlussfeier mit Musik und Tanz statt.

4. Renntag

Die Flaute hat den Comer See weiter fest im Griff. Bedeckter Himmel bei Temperaturen um 25°C lässt keine Thermik aufkommen. Am frühen Nachmittag baut sich eine leichte Südströmung auf, die Bahnmarken werden gelegt und das Feld ist startbereit. Leider bricht der Wind wieder ein und es kommt keine weitere Wettfahrt mehr zustande.

Am Abend fand die Jahreshauptversammlung der ITA statt. Michael Adams fährt seit 25 Jahren jede WM mit, war in verschiedenen Positionen im ITA-Board vertreten und erhält den begehrten Falconer Preis für herausragende Verdienste um die Tempest. Gratulation!

3. Wettfahrt Tag

Die 2. Wettfahrt kann bei Südwind mit 0,5 – 1,5 Bft gesegelt werden. Plettner/Rusitschka (GER) gewinnen vor Lauber/Olbrich(SUI) und Modral-Gibbons/Meadows (GBR).  Die 3. Wettfahrt kann bei erst stärker werdendem Wind bis 2 Bft gestartet werden. Auf dem Weg zur letzten Leetonne wird das Feld bei bis auf 0 Bft. abflauendem Wind zusammengeschoben, lediglich Christen/Christen (SUI) schaffen es zunächst mit dem letzten Windhauch ins Ziel. Flautenkampf auf der Zielgeraden mit chaotischem Zieleinlauf. Als zweite schieben sich Ritschka/Steininger (AUT) vor Wende/Reichert (GER) über die Linie. Vier Boote schaffen das Zeitlimit nicht mehr.

Neuer Zwischenstand: Christen/Christen (SUI) vor Bähr/Spranger (GER) und Plettner/Rusitschka (GER), knapp dahinter Mehrwald/Kopp (GER). Nach den Wettfahrten findet die Siegerehrung mit Tagespreisen und T-Shirt Verlosung von Sponsor North Sails statt.

2. Wettfahrt Tag

Bei tollen Bedingungen (Nordwind mit 5 – 6 Bft) konnte die ersten Wettfahrt gesegelt werden. Mit überzeugendem Start/Zielsieg gewinnen diesen ersten Lauf  Plettner und Rusitschka (GER) vor Baehr/Greif (GER) und den Christen/Christen (SUI). Eine aufkommende Südströmung lässt anschliessend den Nordwind immer wieder zusammenbrechen und nach mehreren Startversuchen muss schliesslich abgebrochen werden. Anschließend beim Freibier fand die erste Siegerehrung mit der vergabe der  Tagespreisen statt.

1. Wettfahrt Tag

Ein Tief nördlich der Alpen und strahlender Sonnenschein am Comersee beschert den kompletten Tag heftigen Nordwind mit 8 – 10 Bft. Das Auslaufen um 13:00 muss verschoben werden. Gegen Nachmittag zunächst nachlassender Wind. nachdem Bahnmarken ausgebracht wurden konnten aufgrund stark drehenden Winden keine Wettfahrt gesegelt werden.

Ergebnisliste

01 1122 Christen Cornelia Christen Ruedi 15
02 1087 Plettner Andreas Rusitschka Walter 29
03 1183 Wende Klaus Reichert Max 31
04 1088 Baehr Bertold Greif Andreas 37
05 1138 Hunkeler Rolf Hunkeler Manuel 37
06 1128 Baehr Rolf Spranger Christian 39
07 1142 Schmohl Michael Ostertag Ralph 40
08 1079 Mehrwald Christoph Kopp Christopher 44
09 1191 Ritschka Walter Steiniger Josef 45
10 1151 Schumi Manfred Üblagger Gert 45
Weitere Schweizer Ergebnisse
11 1119 Lauber Christoph Olbrich Thomas 47
13 1160 Kunz Reto van Weezenbeek Bart 55
21 1185 Kaltenmark Pamela Schwab Daniel 76
27 1157 Saydjari Samir Müri Christoph 92
30 1080 Meyer René Hartmann Walter 110

Regatta Bericht 2014 – Int. Schweizermeisterschaft

Brunnen (21.-24. Aug.)

Die Schweizer Meisterschaft stand unter einem guten Star, bzw. Stern, da sich der Wind auf dem Urnersee wie erwartet so verhielt, dass die Verhältnisse die 19 Tempest-Boote meistens zum Fahren brachten.

Sieben, teils lange Läufe, wurden von der bestens organisierten Wettfahrtleitung ermöglicht: mit Windstärken von 1 bis 6 Bft (in den Böen), mit Winddrehern und anderen Drehern, mit Dampfschiffen auf der Regattabahn, mit lachenden und lauten Teilnehmern und ganz neuen Erkenntnissen. Wusstet ihr, dass es

  • auf dem Urnersee möglich ist eine Parkkarte zu lösen?
  • auf dem Urnersee Picknicken erlaubt ist?
  • und dass man ohne Wind nie an der Luv-Tonne vorbei kommt?

Trotz der Dominanz der späteren Sieger, war die SM nach zwei Wettkampftagen und fünf gefahrenen Läufen spannend. Mario (13 Pt.), Walter (13 Pt.), Reto (16 Pt.), Rolf (20 Pt.), René (20 Pt.) und André (21 Pt.) lagen auf den vorderen Rängen dicht beieinander und liessen somit für die nächsten zwei Tage alles offen.

Am Samstag konnte leider nur ein Lauf gesegelt werden und am Sonntag setzte das grosse Warten ein. Fahren wir vielleicht im Gersauer Becken – wo Ernst Suter und Christoph Müri mal mit einem Laufsieg Brunnen gewonnen hatten – oder warten wir weiter. Um 13.00 Uhr dachte schon bald jeder ans Zusammenräumen und der nervöse Schreiberling wurde leicht traurig, weil es wieder nach einem Lederplatz aussah. Die Erlösung folgte dann um 13.30 Uhr mit dem Schallsignal: „ 2,5 Bft ist segelbar, wir gehen raus!“. Der Wind frischte sogar kurzzeitig auf 3 Bft auf, danach musste jedoch die Regatta mangels Wind abgekürzt werden.

Cornelia und Ruedi bestätigten dabei nochmals ihre Meisterklasse: Ganz im Lee starten, das Boot fahren lassen, warten auf einen Winddreher, wenden, das Boot fahren lassen bis zur Mitte und wenden = Start-Ziel-Sieg! Die Beiden zeigten mit sechs gewonnenen Läufen und einem 3 Punkte-Streichresultat, dass sie den Titel „Schweizer Meister 2014“ verdient haben. Ich glaube, so ein deutliches Resultat muss man lange zurück in der Vergangenheit der Tempestklasse suchen. BRAVO und HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

Die genauen Resultat sind weiter unten aufgeführt und mir bleibt, ein herzliches Dankeschön auszusprechen an:

  • die Organisation auf dem Lande und zu Wasser
  • unsere Nachbarn Jean-Marie und Philippe (FRA), Heinrich und Michael (GER), Walter und Josef (AUT)
  • sowie natürlich an alle Teilnehmer/innen, welche die Schweizer Meisterschaft 2014 überhaupt ermöglicht haben.

SUI 1160
Bart

Ergebnisliste

01 SUI 1122 Christen Cornelia Christen Ruedi TYC 06
02 SUI 1136 Suter Mario Hochueli Andreas SCH 18
03 SUI 1160 Kunz Reto Van Weezenbeek Bart YSCe 23
04 AUT 1191 Ritschka Walter Steiniger Josef CFT-Ws 24
05 SUI 1138 Hunkeler Rolf Hunkeler Manuel YTL 30
06 SUI 1120 Dolder André Zihlmann Pia YCSe 33
07 SUI 1080 Meyer René Hartmann Walter SCS 36
08 SUI 1157 Saydjari Samir Christoph Müri CVG 42
09 FRA 1147 Thierry Jean Marie Foret Philippe CVSP 48
10 SUI 1145 Gaiser Florian Spindler Hanno SCE 53
11 GER 1107 von Hohberg Heinrich von Hohberg Michael MRSV 58
12 SUI 1119 Lauber Christoph Wernli Kurt / Stierli Urs RVB 65
13 SUI 1185 Kaltenmark Pamela Schwab Daniel TYC 77
14 SUI 1090 Ribback Michael Verdan Patrice SKE 81
15 SUI 1064 Christen Brigitte Christen Reto YCSe 81
16 SUI 1159 Rigert Thomas Haas Josi / Bürgler Bruno RVB 84
17 SUI 1055 Besse Mathias Bussmann Patrick SKE 92
18 SUI 1066 Kälin Daniel Matter Felix SCS 105
19 SUI 1101 Senn Beat Wyss Simon YCSp 116

Regatta Bericht 2014 – Kloster-Cup

Einsiedeln (09./10. August)

Der Sihlsee trotzte dem Schweizer Sommerwetter während zwei Tagen

Am Wochenende vom 9. und 10. August traf sich die Tempestflotte zur alljährlichen Regatta auf dem Sihlsee bei Einsiedeln. Das Wetter begrüsste uns leider nicht so gastfreundlich, wie dies der Segelclub Sihlsee machte. Die für diesen Sommer so bekannten Bedingungen liessen uns genug Zeit, um nach der grossen Sommerpause mit den Flottenkameraden über das Geschehene zu berichten.

Nach dem Mittag lichtete sich der Himmel über dem Sihlsee, und die Thermik begann für uns Segler zu arbeiten. Auch wenn die Verhältnisse zum Teil schwierig zu interpretieren waren, konnten wir vier Läufe segeln. Dabei hat sich gezeigt, dass das Mitführen von Seegras nicht unbedingt von Vorteil ist. Nach dem ersten Regattatag wurden wir mit einer hervorragenden Reispfanne der Küchencrew für den Sonntag gestärkt. Wie sich dann zeigte, musste vor allem das Durchhaltevermögen an Land gestärkt werden. Nachdem das anfangs schlechte Wetter der Sonne wieder Platz machte, blieb jedoch die Thermik aus. René Meyer – unser Flottenmitglied und an diesem Wochenende Wettfahrtleiter – hatte jedoch genügend Durchhaltevermögen, um zu warten. Als dann kaum noch jemand daran glaubte, fand die Thermik doch noch zur Konstanz und wir duften den fünften und letzten Lauf segeln.

Rangtechnisch gab es ganz vorne keine Überraschungen, obwohl das Team Kunz/van Weezenbeek (SUI 1160) mit zunehmender Konstanz einen Schritt zur Spitze gemacht hat. Auch die neu formierte Crew Kaltenmark/Schwab (SUI 1185) zeigte eine gute Leistung und konnte sich im Mittelfeld etablieren. Dem Sieger Ehepaar Christen (SUI 1122) gratulieren wir herzlich zum einmal mehr verdienten Sieg.

Ein gelungenes Regattawochenende mit Windstärken bis 3 Beaufort, herrlichem Sonnenschein und toller Regattaorganisation – Segelclub Sihlsee wir kommen gerne wieder.

Manuel Hunkeler
SUI-1138

Ergebnisliste

01 SUI 1122 Christen Cornelia Christen Ruedi TYC 04
02 SUI 1136 Suter Mario Hochueli Andreas SCH 08
03 SUI 1160 Kunz Reto Van Weezenbeek Bart YSCe 14
04 SUI 1138 Hunkeler Rolf Hunkeler Manuel YTL 18
05 SUI 1120 Dolder André Zihlmann Pia YCSe 18
06 SUI 1157 Saydjari Samir Elmiger Céline CVG 19
07 SUI 1185 Kaltenmark Pamela Schwab Daniel TYC 21
08 SUI 1159 Brändli Verena Wernli Kurt RVB 30
09 SUI 1064 Christen Brigitte Christen Reto YCSe 34
10 SUI 1101 Senn Beat Senn Sabine YCSp 35
11 SUI 1080 Kälin Daniel Hartmann Walter SCS 36
12 SUI 1090 Ribback Michael Bussmann Patrick SKE 45
13 SUI 1119 Lauber Christoph Franze Steffen RVB 50
14 SUI 1145 Gaiser Florian SCE 60

Regatta Bericht 2014 – Alpen-Cup

Spiez (17./18. Mai)

Erst der Sonntag brachte den 15 Booten die ersehnte Thermik

Die Regatta in Spiez ist bei den Tempest-Seglern weiterhin sehr beliebt. Trotz ungewohnt frühem Austragungstermin freuten sich sowohl Veranstalter wie Tempest-Segler über die stattliche Zahl von 15 teilnehmenden Booten. Da von der Trias-Klasse lediglich zwei Boote gemeldet waren und die Dyas-Klasse gänzlich fehlte, wurde aus der Veranstaltung ein exklusives Tempest-Wochenende.

Es braucht wenige Zutaten, damit aus einer Thunersee-Regatta der Stoff wird, aus dem die Träume sind: schönes Wetter und KEINE Bise. Letztere war dann leider am Samstag mit von der Partie, so dass sich der Stoff (die Thermik) nicht entfalten konnte. Und da die Bise auf diesem See bekannter weise nichts ausrichtet, wurde so an diesem Samstagnachmittag ausser Sonnenbaden, Schwatzen und Dümpeln nichts vollbracht. Die Regattaleiter meinen es übrigens mit den Regatteuren immer gut und sind bezüglich Winderwartung meistens ausgesprochen optimistisch, was dazu führt, dass wir Segler ganze Nachmittage mit Windsuche auf dem See verbringen. Ich plädiere dafür, dass wir als Klasse offiziell gestehen, dass wir ebenso gerne bei einem (natürlich alkoholfreien) Bier im Seegarten auf regattataugliche Winde warten. Und in diesem Zusammenhang ist es ein offenes Geheimnis, dass wir in Rekordzeit ausgelaufen sind, sobald das Beobachtungsboot der Wettfahrtleitung einen Windstreifen erspäht und die Bucht gemeldet hat.

Auch der Sonntagmorgen hatte ein wenig mit diesem Thema zu tun. Er begann mit einem traumhaften, wolkenlosen Himmel, wobei die Bise inzwischen keine Rolle mehr spielte. Wie fast immer, verleitet etwas Oberwind (Umkehr-Thermik aus SE) zum Auslaufen, was wir denn auch unverzüglich taten. Im Startgebiet angekommen, hatte sich der Wind aber zwischenzeitlich verkrochen. Immerhin sorgte dieser – bekanntermassen wenig zuverlässige – Oberwind mit zeitweiligem Zeuseln für zwei Starts mit baldigem Abbruch, beim ersten vor und beim zweiten (sehr) lange nach der Luvtonne.

Damit endet die lange (und etwas leidvolle) Geschichte über ausbleibende Regattawinde, denn an diesem wunderschönen Sonntag erblickt die Regattagemeinde um ca. 13.30 Uhr das lang ersehnte Windband vor Thun. Was in den folgenden zweieinhalb Stunden passierte, ist schnell erzählt. Eine wunderschöne Thermik ermöglicht drei herrliche Läufe bei Trapezwind, welche die Regattaleitung dank kluger Kurslänge und souveräner Abwicklung optimal in die knappe Zeitspanne bis zur letzten Startmöglichkeit um 15.30 Uhr einpasste.

André Dolder,
SUI-1120

Ergebnisliste

01 SUI 1122 Christen Cornelia Christen Ruedi TYC 03
02 SUI 1136 Suter Mario Hochuli Andreas SCE 08
03 SUI 1138 Hunkeler Rolf Hunkeler Manuel YTL 11
04 SUI 1080 Meyer René Hartmann Walter SCS 12
05 SUI 1160 Kunz Reto Van Weezenbeek Bart YCSe 17
06 SUI 1120 Dolder André Zihlmann Pia YCSe 17
07 SUI 1157 Saydjari Samir Müri Christoph CVG 18
08 SUI 1185 Kaltenmark Pamela Tomaschett Marc TYC 24
09 SUI 1158 Brändli Verena Rigert Thomas RVB 30
10 SUI 1090 Ribback Michael Verdan Patrice SKE 32
11 SUI 1101 Senn Beat Senn Sabine YCSp 37
12 SUI 1145 Dal Zotto Max Gaiser Florian SCE 37
13 SUI 1092 Suter Ernst Suter Therese SCE 37
14 SUI 1055 Besse Mathias Grimm Tobias SKE 37
15 SUI 1013 Dünner Beat Ramo Mario SCH 40

Regatta Bericht 2014 – Frühlingsregatta

Nottwil (03./04. Mai)

Ein Regattabericht aus der Sicht von zwei emeritierten Regattaseglern

Wie so oft im Leben, es ist der kleine Unterschied, der die Differenz ausmacht.

Drei Windstärken aus nordöstlichen Richtungen, bei erfrischenden Temperaturen, trocken, bewölkt. Eigentlich optimal zum Segeln; hätte es da keine Bojen die man berührungsfrei runden soll, keine Tempestler, die ab und zu Vortritt haben und verdammt gut segeln, keine Startlinie, die nach einer unerwarteten Böe plötzlich zu kurz wird, Winddreher, die uns auf dem anderen Bug näher zum Ziel gebracht hätten. Von den Flaggen ganz zu schweigen, Weiss auf Blau, Blau auf Weiss, vier Minuten, abgekürzter Lauf. Wie war das noch gleich….


Es ist schon eine Weile her, seit alles abrufbereit war, aber langsam gehen die Schublädchen auf, die Erinnerung kommt, Vertrautheit stellt sich ein. Wenn der Schlag etwas länger sein darf, beginnt man zu geniessen und stellt fest, es ist etwas anderes in einer Regatta oder zusammen mit drei vier Booten auf dem ganzen Sempachersee zu segeln. Der Tarif ist bekannt. Aber es war schön mit euch zu segeln, blaue Flecken zu haben und die Muskulatur zu spüren, und so gut war eine Suppe schon lange nicht mehr.

Glückwunsch den Gewinnern und das sind wir ja alle, regattieren wir doch innerhalb des Feldes meistens mit den gleichen Konkurrenten und freuen uns, sich vor diesem oder jenem platziert zu haben.

Herzlichen Dank dem Regattaleiter Andres Rüesch und seinen Helfern an Land und zu Wasser. Vielleicht bis nächstes Jahr; wir werden üben. Und noch die Wetterfakten:

Samstag: 4 Wettfahrten bei 3 Bf Bise, bewölkt aber trocken
Sonntag: 2 Wettfahrten bei 3-5 Bf Bise, etwas Sonne

Albert Leberer und Cecile Fonti (SUI-79)

Fotos von Nadia Spiller (YCSe):

Ergebnisliste:

01 SUI 1138 Hunkeler Rolf Hunkeler Manuel YTL 09
02 SUI 1122 Christen Cornelia Christen Ruedi TYC 11
03 SUI 1080 Meyer René Hartmann Walter SCS 13
04 SUI 1160 Kunz Reto Van Weezenbeek Bart YCSe 14
05 SUI 1120 Dolder André Zihlmann Pia YCSe 19
06 SUI 1145 Gaiser Florian Piazzoli Nicola SCE 26
07 SUI 1064 Christen Brigitte Christen Reto YCSe 45
08 SUI 79 Leberer Albert Fonti Cécile YCSe 45
09 SUI 1055 Besse Mathias Grimm Tobias SKE 46
10 SUI 1119 Lauber Christoph Franze Steffen RVB 48
11 SUI 1158 Brändli Verena Hochueli Andreas RVB 49
12 SUI 1013 Dünner Beat Ramo Mario SCH 49
13 SUI 1090 Ribback Michael Verdan Patrice SKE 51