Regatta Bericht 2018 – Kloster-Cup

Einsiedeln, 11./12. August 2018

Bericht folgt…

Reto Christen
SUI 1064

Ergebnisliste

01 SUI 1122 Christen Cornelia Christen Ruedi TYC 4
02 SUI 1136 Suter Mario Hochuli Andreas SCH 7
03 SUI 1160 Kaufmann Marc Van Weezenbeek Bart YCSe 11
04 SUI 1190 Hunkeler Rolf Hunkeler Manuel RVB 18
05 SUI 1120 Dolder-Graf André Zihlmann Pia YCSe 20
06 SUI 1080 Meyer René Hartmann Walter SCS 23
07 SUI 1064 Christen Brigitte Christen Reto RVB 26
08 SUI 1119 Lauber Christopn Lauber Andreas TYC 26
09 SUI 1066 Rüegg Felix Pertl Bernhard SCS 35
10 SUI 1159 Brändli Verena Wernli Kurt RVB 36

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Regatta Bericht 2018 – Blüemlisalp-Cup

Thun 21./22. Juli 2018

Gerade erst von einem vierzehntägigen Törn auf den Balearen zurückgekehrt, stand mit dieser Regatta bereits ein neues Segelabenteuer auf dem Plan. Vorab war ich schon etwas nervös, da wir am Freitags-Training nicht teilnehmen konnten und es erst meine vierte Teilnahme an einer Regatta war.

Die Wettervorhersage war etwas vage, Freitagabend Gewitter, Samstag und Sonntag bewölkt mit lokalen Gewittern und etwas kühler…hm, und so stellte sich schon vor dem Auslaufen die schwierige Frage der Tenue Wahl. Schon während des Aufbauens des Schiffes begann es zu Regnen und Wind war auch nicht richtig vorhanden. Also begann die Geduld fordernde Zeit des Wartens.

 

Um ca. vierzehnuhrdreissig beschloss die Rennleitung ein Auslaufen der Boote und wahrhaftig hatte es draussen ein wenig Wind, der einen Lauf ermöglichte. Nun galt es sich schlagartig auf alle Manöver einzustellen und sie möglichst effizient auszuführen. Der Puls stieg und ich kämpfte mit allen Schoten und der Führung des Spinnakers, um die Tempest nicht unnötig auszubremsen und dieses auf jede kleinste Veränderung sofort reagierende Schiff einigermassen in Fahrt zu halten. Dank den präzisen und guten Tipps vom erfahrenen und stets geduldigen Steuermann Christoph Lauber, gelang dies nun immer besser.

Kaum hatte sich unser Teamwork etwas eingespielt, war der Spuk schon vorbei ohne dass ich viel vom Rennverlauf mitbekam. Christoph teilte mir mit, dass wir als vierte gewertet wurden, was mich dann doch etwas zuversichtlicher für den nächsten Tag stimmte.

Nun kam der gemütliche Teil, ein feines Nachtessen im TYC, wo all die spannenden Segelabenteuer ausgetauscht wurden. Unsere Tischnachbarn waren unter anderen das nette Paar aus Frankreich mit denen wir viel lachten und uns bestens unterhielten. Draussen regnete es einmal mehr, was mich ein wenig nachdenklich stimmte was die Aussichten für den nächsten Tag betrifft.

Das Treffen am Sonntag war auf zehn Uhr angesetzt und kaum im Klub angekommen, erklang schon das Horn des Startschiffes wonach alle Boote ausliefen. Ein wunderschöner Moment, all die bunten Segel wie eine grosse Schar Schmetterlinge, die vor den, von dunkeln Wolken verhangenen Bergen auf dem Wasser tanzten und wider Erwarten, hatte es dazu sogar ein bisschen Wind.

Nun war ich schon ein wenig entspannter als am Vortag und bekam so auch viel mehr vom ganzen Regatta Geschehen mit. Zuerst starteten die topmodern designten Longtze Boote mit vierer Besatzung, fünf Minuten später die Tempest Klasse und danach die wagemutigen Einzelkämpfer in ihren Finnen. Für uns verlief der Start recht gut und dann… was für ein Erfolgserlebnis als wir als erste an der Luv Tonne wendeten. Danach schlief leider der Wind wieder etwas ein und es booten sich für alle wieder schwierige Verhältnisse. Dies bekam man dann auch gemäss der mehr oder weniger emotionalen Kommentare und verzweifelten Kommandos der Mitsegler mit. Auch zeigte sich dies in dem doch zum Teil sehr unterschiedlichen Resultaten der einzelnen Läufe. Der letzte davon musste mangels Wind sogar abgekürzt werden.

Spannend und auch beruhigend fand ich, dass alle Teilnehmenden Chancen für gute Resultate hatten und diese zum Teil auch wahrnahmen. Zu erwähnen ist noch Robi Rösti, der mir schon bei früheren

Regatten aufgefallen ist und mit seinem ungebrochenen Eifer in seinem fortgeschrittenen Alter immer voll dabei ist und uns bei jeder Begegnung immer freundlich grüsste und mich dann mit seinem trockenen Humor fragte : und ? …hesch gwunne ? Da konnte ich mir ein lautes Lachen nicht verkneifen und begriff einmal mehr, Segeln ist und macht total Spass !

Nun bleibt mir nur noch, mich bei allen Beteiligten für dieses tolle Erlebnis ganz fest zu bedanken ! und wünsche allen Mast und Schotbruch und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Ueli Müller

Ergebnisliste

01 SUI 1120 Dolder-Graf André Zihlmann Pia YCSe 7
02 SUI 1136 Suter Mario Davis Tabja SCH 11
03 SUI 1122 Christen Cornelia Christen Ruedi TYC 12
04 SUI 1160 Kunz Reto Van Weezenbeek Bart YCSe 15
05 SUI 1190 Hunkeler Rolf Hunkeler Manuel RVB 15
06 SUI 1119 Lauber Christopn Mueller Ueli RVB 16
07 SUI 1159 Brändli Verena Hochuli Andreas RVB 17
08 SUI 1115 Fattorini Reto Ueberwasser Lucius TYC 21
09 SUI 1138 Ribback Michael Kaier Adrian SKE 26
10 FRA 1125 Blondel François Blondel Bettina SRVAnnecy 30
11 SUI 1093 Meier Christoph Meier Renate SCH 31
12 SUI 1090 Balbi Peter Seeger Susanne SKE 34

» Detaillierte Rangliste TYC Thunersee 2018

Regatta Bericht 2018 – Training

Nach dem Erfolg des Trainings von 2017 haben Conni & Ruedi Christen auch in 2018 wieder vor dem jährlichen Blüemlisalp-Cup ein Tempest Training im TYC (Thuner Yacht Club) organisiert – herzlichen Dank !

Der Titel des sehr praxisbezogenen und auf wenige Themen fokussierten Trainings hätte lauten können: Das Ruder, das effizienteste Bremssystems eines jeden Regattaboots, möglichst sparsam und wirksam eingesetzt !

Nachdem um 11 Uhr die 7 teilnehmenden Tempest aufgeriggt und eingewassert waren erinnerte Ruedi auf der oberen Dachterasse des  Klubhauses an grundsätzliche Überlegungen:

  • Vortrieb Maximierung durch Segeltrimm – dieses mal nicht das vorrangige Thema !
  • Widerstands Minimierung bei gerader Fahrt und bei Manövern – Fokusthema 2018 !
  • Hauptsächlicher Widerstand wird im Wasser, das ca. 1000 mal dichter ist als Luft, durch den Teil vom Rumpf im Wasser, Kiel und Ruder erzeugt !
    Die Minimierung des Widerstands eines glatt polierten Rumpfes wird im Wasser erreicht durch:
    • aufrechte Fahrt mit nur 5-10° Krängung für maximal wirksame Segelfläche und von hinten gesehen, nur geringfügig seitlich versetzte „Druckpunkte” von Segel und Unterwasserschiff. Je grösser der Versatz dieser beiden Druckpunkte ist, desto stärker ist das luvgierige Moment und entsprechend nötige Korrektur am Ruder.
    • jede aus der neutralen Position abweichende Ruderstellung erzeugt neben der gewünschten Kursänderung vor allem Bremswirkung, wobei alle Kräfte stark von der Geschwindigkeit und Richtung des umströmenden Wassers abhängen. Besondere Fälle sind das Riggen auch ohne Segel mit wechselweiser Krängung und Beschleunigung beim Aufrichten, das Aufschiessen bis zum Stillstand oder sogar Rückwärtsfahrt mit schlagartig entgegengesetzter Ruderwirkung und das Beschleunigen nach jeder Form von Manöver, in der Praxis hauptsächlich nach der Wende und der Halse.

Zur Anwendung der Theorie auf dem Wasser wurden Übungen verabredet wie:

  • Riggen mit oder auch noch ohne gesetzte Segel und eine weiche Ruderbedienung, die bei Krängung und beim Aufrichten wie ein das gieren ausgleichender Flossenschlag dem Boot einen Vorwärtsschub verleiht. Gemäss Ruedi sind so bis zu 2 ktn bei völliger Windstille möglich.
  • 8-Segeln mit – versuchten – Rollwenden bei schwachem Wind, d.h.:
    • einleitend bewusste Kränkung ins Lee, damit das Boot auch ohne Ruderausschlag anluvt
    • nachdem das Boot durch den Wind gegangen ist und die Mannschaft bewusst im alten Luv = neuen Lee verharrt hat um es bewusst wieder ins neue Lee zu krängen. Beim folgenden wieder Auffrichten durch koordinierten Platzwechsel beider Segler sowohl über das Segel und über das Ruder wird eine Beschleunigung erzeugt. Dieses einmalige Riggen zum Abschluss einer Rollwende ist zulässig.
    • Nicht geübt aber in der Theorie besprochen der Ablauf bei Halsen:
    • einleitend mindestens ganz aufrecht durch abgelassenen Druck im ganz offenen Grosssegel, besser sogar leicht Kränkung ins Luv bei vollem Druck in der Fock, damit das Boot schon ohne Ruderausschlag abfällt.
    • mit dem „achtern rund“ und automatischen krängen ins neue Lee ein koordinierter Platzwechsel, aufrichten und dabei dicht holen des Grosssegels aus maximal offener Position bis zum neuen Kurs.
  • Gleichzeitiges Aufschiessen aller Tempest an individueller Boje bis in den Stillstand, ggf. Bremsen mit back gehaltenem Gross. Beim Aufschiessen aus Fahrt mit Wind von steuerbord nicht vollständig in den Wind stellen, um kontrolliert und schnell wieder abfallen und dann beschleunigen zu können. Alternativ kurze Rückwärtsfahrt mit entgegengesetzter Ruder Wirkung um schnell abzufallen. In einer anspruchsvolleren Runde hätten wird 45s  in diesem quasi aufgeschossenen Zustand verharren und erst auf Pfiff schnell abfallen und beschleunigen sollen. Aber der Wind frischte auf und die Herausforderungen der Übung wurden auch ohne Zeitvorgabe sehr deutlich.
  • Das bekannte Spiel mit 2-3 Tennisbällen und gegenseitiger Jagd im abgesteckten Rechteck wurde aufgelöst als der Wind noch mehr zunahm und wir an einer Startlinie das Aufschiessen, abfallen und beschleunigen unter realen Zeitbedingungen von Starts übten und in Miniläufen auf Kommando wenden und beim Downwind auch öfters Schiften sollten.

Ruedi hatte schon im Vorfeld erklärt, dass mit erwarteten Gewittern der Wind stark auffrischen könne und jedes Boot selbst verantwortlich entscheiden müsse, wann es zurück in den Hafen laufen wolle, während er erst relativ spät den allgemeinen Rückzug mit Home-Race kommandieren würde.

Pünktlich zum vorgesehenen Schluss des Trainings auf dem Wasser kamen alle Boote trocken in den Hafen, das galt nicht für alle Vorschoter/innen. In einem Fall stieg ein Vorschoter kurz vor der oberen Boje ohne Halt an der Fockschot oder am Trapezgummi aus und wurde dann halt erst nach Bojenumrundung wieder aufgenommen 😀

Das Debriefing wieder im Klubhaus bei draussen heftigem Gewitterregen rundete das wertvolle Training ab und dieser Bericht erlaubt hoffentlich allen Interessierten, aber zum Training verhinderten Teams die Übungen für sich nachzuvollziehen.

Die Teilnehmer an diesem Training – in „Manage2Sail“ nicht ganz richtig wiedergegeben – danken Ruedi & Conni herzlich.

  • Pamela und Andreas W. auf SUI 1185 vom TYC und damit ein erstes Come-back von Pamela mit geheiltem Knie, bravo !
  • Reto F. und Lucius Ü. auf GER 1102, ebenfalls vom TYC, regelmässig auf Trias und eben auch auf Tempest mit GER Segeln
  • Mario und Tania auf SUI 1136, der Klassenmeister von 2017 mit Tanja als neuem Team „Mann & Frau”
  • Renate und Christoph auf SUI 119 (1093) vom SCH, ein weiteres Team „Mann & Frau“, in 2018 im 2. Jahr
  • Bettina und Francois auf FRA 1125, unsere gern gesehenen Gäste aus FRA, mit Swiss Sailing Kappen speziell begrüsst
  • Peter B. und Susanne S. auf SUI 1090 vom SKE, ein neues Tempest Team aus 2018
  • Michael R. und Adrian K. auf SUI 1138 vom SKE, mit Adrian am 3. Tempest Anlass in der Hoffnung auf richtigen Wind, mindestens am Training wurde diese Hoffnung nicht enttäuscht.

Die Wirkung des intensiven Start Trainings zeigte sich bereits am Tag danach, als mindestens ein notorisch zu spät startendes Team zum unbewussten (!) Frühstarter konvertierte, das erst im Zieleinlauf den ORC hinnehmen musste.

Michael – SUI 1138

Georges Stalder 1945 – 2018

Traurig müssen wir Abschied nehmen von einem lieben Freund und engagierten Segelkameraden.

Soweit wir uns zurückerinnern war Georges mit der Tempestklasse verbunden. Durch seine beruflichen Tätigkeiten in England und Amerika hatte er schon früh auch freundschaftliche Kontakte zu den Seglern in diesen Ländern. Er nahm regelmässig in ganz Europa an Regatten teil, war mehrere Jahre Schatzmeister der International Tempest Association und wurde 1997 in Hartlepool (GB) als Nachfolger von Dave Mc Comb zu deren Präsident gewählt. Während seiner 5-jährigen Amtszeit war er Hauptverantwortlicher für die Überarbeitung des gesamten Regelwerks unserer Klasse. Krankheitsbedingt konnte Georges ab 2005 sein geliebtes Hobby nicht mehr ausüben. Der Abschied vom Segelsport war mit vielen traurigen Momenten und Emotionen verbunden.

Nach all den Jahren der Krankheit durfte er nun am 16. Juli einschlafen. Seinen Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Wir werden Georges in dankbarer und lieber Erinnerung behalten.

» Todesanzeige Georges Stalder

Georges Stalder 1945 – 2018

It is with great sadness that we have to say farewell to a loving and dedicated friend and sailing companion.

Georges was, as far as we can remember, connected with the Tempest class.Early on, through his professional activities in England and America, he enjoyed friendly contacts with the sailors of these countries. He regularly joined the regattas in the whole of Europe and was the treasurer of the International Tempest Association. In 1997, Hartlepool (GB), he was voted in as the successor of Dave McComb and became their President. During his 5 year time of duty, he had the chief responsibility for the revision of the overall class rules. Due to illness in 2005, Georges could no longer pursue his beloved hobby. The farewell from his sailing sport was connected with many sad and emotional moments.

After many years of illness, Georges died peacefully in the 16th July. We extend our deepest sympathy to his family and we will always remember him with love and gratitude.

Regatta Bericht 2018 – Alpen-Cup

Spiez 9./10. Juni 2018

Einmal mehr durften wir in Spiez, der schönsten Bucht Europas zu unserer alljährlichen Regatta antreten. Die Windprognosen sahen nicht gerade sehr vielversprechend aus!!! Doch tatsächlich liefen wir trotz etwas Verblüffung unter der Leitung von Reto Fattorini aus, er wollte wohl nicht riskieren, dass seine aller erste Regatta als Regattaleiter in Wasser fallen würde. Es hat sich gelohnt! Konnten wir doch 3 wunderschöne Leichtwind Läufe absolvieren. Wie meistens wurde das Feld von unseren Einheimischen Cracks Christen/Christen dominiert. Der 2. Rang war in festen Händen von Dolder/Zihlmann gefolgt von Kunz/Zenklusen. Der Dritte und letzte Lauf wurde dann Souverän von Dolder/Zihlmann gewonnen.

Der Samstagabend verbrachten wir Gemütlich bei Speis und Trank beim Italiener. Ausklingen liesen wir denn Abend wie gewohnt in der Piratenbar mit einem Berner Müntschi 😉 Der Sonntag stand leider nicht unter guten Vorzeichen und so kam es dann auch. Gegen 14:00 Uhr machte die Regattaleitung dem Warten ein Ende und schoss die Regatta ab – Danke 😉

Alles in allem war es aber ein gelungenes und vor allem top organisiertes Weekend!

Vielen Dank an den Yacht-Club Spiez und seinen Zahlreichen Helfern….

Reto Kunz
SUI 1160

Ergebnisliste

01 SUI 1122 Christen Cornelia Christen Ruedi TYC 4
02 SUI 1120 Dolder-Graf André Zihlmann Pia YCSe 5
03 SUI 1160 Kunz Reto Zenklusen Severin YCSe 9
04 SUI 1190 Hunkeler Rolf Hunkeler Manuel RVB 13
05 SUI 1185 Kaltenmark Pamela Waser Andreas TYC 16
06 SUI 1138 Ribback Michael Schweizer Peter SKE 18
07 SUI 1119 Lauber Christopn Mueller Ueli RVB 20
08 FRA 1125 Blondel François Blondel Bettina SRVAnnecy 23

Regatta Bericht 2018 – German Open

Ammersee, Augsburger Segler-Club e.V. (10.-12. Mai)

Christian Spranger und Christopher Kopp gewinnen souverän die German Open – Cornelia & Ruedi Christen bestes Schweizerteam segeln auf Platz Drei.

Am Donnerstag konnten bei besten Bedingungen vier Wettfahrten bei guten 4 Windstärken gesegelt werden. Die Schweizer Teams Cornelia & Ruedi Christen SUI-1122, Mario Suter & Tanja Davis SUI-1136 sowie Rolf & Manuel Hunkeler SUI-1190 segelten auf sehr gute Plätze.

Am Freitag konnten dann bei Kaiserwetter nochmals drei Wettfahrten bei schwachem Wind gesegelt werden. Cornlia & Ruedi Christen nutzen die Bedingungen und segelten zwei der drei Wettfahrten auf Platz 1, was ihnen zu dem dritten Platz reichte. Mario Suter & Tanja Davis nutzten den leichten Wind ebenfalls und segelte souverän in zwei der drei Wettfahrten auf den vierten Platz, was ihr gesamtes Ergebnis stark verbesserte. Rolf & Manuel Hunkeler segelten leider die drei Wettfahrten nicht mehr und vielen dadurch auf Platz 15 zurück.

Am Samstag konnte mangels Wind nicht mehr gesegelt werden.

Ergebnisliste

01 GER-1194 / GER-11 Spranger Christian Kopp Christopher SReV 10
02 GER-1187 Sippel Peter Kujan Herbert WSeV 20
03 SUI 1122 Christen Cornelia Christen Ruedi TYC 25
11 SUI 1136 Suter Mario Davis Tanja SCH 55
15 SUI-1190 Hunkeler Rolf Hunkeler Manuel RVB 77

Regatta Bericht 2018 – Frühlingsregatta

Nottwil (5./6. Mai)

Die erste Schwerpunkt Regatta der Saison 2018 fand nach drei Jahren wieder einmal beim Yacht Club Sempachersee statt. Der Präsident Armin Schmid und der Wettfahrtleiter Andres Rüesch begrüssten die Segler bei warmem und sonnigem Wetter herzlich . Die Windprognose für den Samstag versprach schwache bis mittlere Bise. Auf der Windanimation von Meteo Schweiz “verschluckte” der Sempachersee jedoch sämtliche Bisen-Winde. Erst ab ca. 14:30 hätte die Bise dann so einsetzen sollen, dass Regatten gesegelt werden können. Nun das Wort hätte, sagt schon alles! Auf dem Sempachersee spiegelten sich die umliegenden Hügel und ans Segeln war nicht zu denken!

So wurde im wunderschönen Club über die vergangene Wintersaison geplaudert, Karten gespielt, Würste gebraten und an den Schiffen gearbeitet und poliert. Um 17:30 Uhr entschied Andres Rüesch, den Regatta-Tag zu beenden. Die Segler trafen sich später im neu renovierten Restaurant Türmli in Sempach und genossen den wunderschönen lauen Frühlingsabend.

Am Sonntagmorgen mussten wir um 10:00 Uhr zur Verfügung der Wettfahrtleitung stehen. Wir bekamen eine wunderschöne Frühlingsschleppfahrt über den gesamten See bis vor den Trichter bei Sursee. Aber auch am anderen Ende des Sees war nicht viel mehr Wind zu spüren. Andreas Rüesch, der das Gebiet ausgezeichnet kennt, fand dann auch den einzigen Wind, den es an diesem Tag auf dem Sempachersee gab. Doch leider genügte dieser nicht, um eine Regatta zu Ende zu segeln. So konnten wir uns drei mal im Starten üben und einmal sogar bis um die Luv-Tonne segeln und den Spinnaker setzen. Der Wind reichte aber nicht aus, um eine faire Regatta zu segeln und so entschied Andres Rüesch korrekt und brach die Regatta ab.

Um 13:30 Uhr war immer noch kein Wind zu spüren und so wurden wir wieder zurück zum YCSe geschleppt. Die Boote wurden wieder ausgewassert und verpackt und das erste Regattawochende ohne gültige Wettfahrt beendet. Schade!



Die Klasse dankt dem YCSe ganz herzlich für die tolle Arbeit!

SUI-1064
Reto Christen

Eurocup 2018

Eurocu 2018 – die Regeln wurden leicht modifiziert sind aber im wesentlich gleichgeblieben. Folgende Regatten werden im Euro Cup gewertet:

30.03. – 01.04. St Raphâel (FRA)
10.05. – 12.05. Ammersee (GER)
31.05. – 03.06. Zellersee (AUT)
17.08. – 19.08. Brunnen – Swiss Italy Tour (SUI)
23.05. – 25.08. Torbole – Swiss Italy Tour (ITA)

Details zur Wertung und den Regeln findet ihr unter diesem Link:

» Euro Cup 2018 – Rules & Prices

Regatta Berichte 2017 – Gütsch-Kirchhof-Regatta

Beinwil am See (7./8. Oktober)

Pünktlich um 12.30 Uhr fand am Samstag das Skipper Meeting statt. Alle waren motiviert und startklar zum Segeln, bis auf den Wind. Nach einer ausgedehnten Mittagspause begaben sich nach und nach die meisten Crews auf ihre Boote, um das schöne Herbstwetter mit einer gemütlichen Ausfahrt auf dem Hallwilersee zu geniessen. Ohne einen Lauf gesegelt zu haben, trafen sich die Teilnehmer im Clubhaus zum Apero und anschliessendem Raclette Essen. Das Dessert Buffet wurde überstrahlt von einer riesigen Weltmeistertorte zu Ehren von Cornelia und Ruedi Christen.Allen guten Geistern, die zu diesem wunderbaren, gemütlichen Abend beigetragen haben ein ganz herzliches Dankeschön es war uuuuh gmüetlich !!

Im Wissen, dass während der Nacht eine Front mit Regen und Wind vorbeiziehen wird liess man diesen Herbsttag ausklingen. Am Sonntag, bereits um 09.00 Uhr waren alle wieder fit und munter beim Skipper Meeting. Die Wettkampfleitung entschied sofort auf das Wasser zu gehen, da vor allem am Morgen Wind prognostiziert war. So kam es, dass kurz nach 10.00 Uhr zum ersten Lauf gestartet wurde. Nach drei weiteren Läufen mit von Süd auf West und wieder zurückdrehendem Wind konnte kurz nach 14.00 Uhr zum fünften und letzten Lauf, diesmal mit Nordwind gestartet werden.


Mit einem souveränen letzten Lauf sicherte sich das Boot SUI 1122 (Cornelia und Ruedi Christen) den Sieg in der letzten Regatta dieser Saison, gefolgt von SUI 1136 (Mario Suter und Andreas Hochuli) auf Platz 2 und SUI 1160 (Reto Kunz und Bart Van Weezenbeek) im dritten Rang.

Der Wettkampfleitung und allen Helfern sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für ihren grossen Einsatz gedankt.

Andreas Waser
SUI-1064

Ergebnisliste

01 SUI 1122 Christen Cornelia Christen Ruedi TYC 6
02 SUI 1136 Suter Mario Hochuli Andreas SCH 8
03 SUI 1160 Kunz Reto van Weezenbeek Bart YCSe 8
04 SUI 1120 Dolder André Zihlmann Pia YCSe 15
05 SUI 1138 Ribback Michael Wildi Roland SKE 22
06 SUI 1190 Hunkeler Rolf Wiedmaier Denise RVB 22
07 SUI 1119 Lauber Christoph Lauber Dominique RVB 22
08 SUI 1064 Christen Reto Waser Andreas YCSe 30
09 Z 119 Weber Jean-Pierre Mayhen Cita SCH 33
10 SUI 1092 Suter Ernst Suter Therese SCH 43
11 SUI 1157 Kässberger Michael Abele Karl YCSe 52
12 SUI 1026 Wernli Thomas Wernli Kurt SCH 52

» Detaillierte Rangliste SCH Hallwilersee 2017